Musikstudio Joe Beck - Noten für die Blasmusik

 

 

Über Joe Beck

   

Mein Name ist Josef Beck, genannt „Joe Beck“.

Ich wurde am 1. Dezember 1949 in Giengen a. d. Brenz geboren. 

Im Alter von etwa 6 Jahren begann ich mich für die Musik zu interessieren. Das erste Instrument, das ich lernte, war ein Schlagzeug, danach folgten Klarinette, Saxophon und Querflöte. 1974 kamen dann noch Trompete und die restlichen Blasinstrumente hinzu.
11 Jahre war ich in der Musikschule Giengen, wobei ich einige Jahre Günter Hirte, er war  viele Jahre erster Klarinettist beim Rundfunkorchester des Senders RIAS-Berlin, als Musiklehrer hatte. Damals spielte ich auch in der Jugend- sowie Stadtkapelle Giengen.


Als ich 16 Jahre alt war, zog es mich zur Tanzmusik hin, weshalb ich daher als Mitglied von verschiedenen Tanzkapellen auftrat. Ich spielte bei den „Strangers“, „The Rangers Original“ und „The Face“, bis ich schlieslich  1974 meine eigene Tanzkapelle gründete.  Das „Joe-Beck-Sextett“ war geboren.
Das Kreuzfahrschiff "Angelina Lauro". Mit dieser Tanzkapelle hatte ich sehr große Erfolge, z.B. spielten wir auf dem Augsburger Presseball und bei etlichen Tanzturnieren. Als Highlight wurde ich 1976 mit meinem „Joe-Beck-Sextett“ für eine Kreuzfahrt mit dem Luxusliner „Angelina Lauro“ als abendunterhaltende Tanzkapelle angeheuert.
1981 löste ich aus beruflichen Gründen das Joe-Beck-Sextett auf. Es folgten noch einige Auftritte mit „The Candy“ und „Intersound - New Team“.


1973/74, ich hatte natürlich die Blasmusik nie aus den Augen verloren, übernahm ich meine erste Dirigententätigkeit. Musikverein "Eintracht" Bächingen e.V. Das war beim Musikverein „Eintracht“ in Bächingen a. d. Brenz. Es kam neuer Schwung und Dynamik in den Klangkörper, der sich auch anlässlich einer Schallplattenaufnahme widerspiegelte. Die Titel auf dieser Single waren „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, „Preußens Gloria“ und „Die alte Dampfeisenbahn“.
Zu dieser Zeit war ich außerdem noch Bezirksjugendleiter und Bezirksdirigent im Bezirk 12 des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes sowie Klarinettenlehrer in der Bläserschule in Günzburg. Das Angebot, in der Stuttgarter Musikschule eine Musiklehrertätigkeit aufzunehmen, konnte ich aus privaten und beruflichen Gründen leider nicht annehmen.


Das von mir entworfene Embleme der "Donautaler". 1974 wurde in Fristingen eine Jugendkapelle gegründet, aus der dann die „Donautaler“ hervorgingen. Mit großem Engagement gelang es Anton Urmann und Leonhard Steiner, 39 Kinder zu motivieren, um ein Musikinstrument zu erlernen. Die "Donautaler" mit Anton Urmann und mir (etwa 1976). Diese Jungmusiker wurden von Anton Urmann und mir geleitet.
Ministerpräsident Alfons Goppel besuchte am 7.7.77 mit den Mitgliedern des Bayerischen Landtages auf einer Informationsfahrt die Große Kreisstadt Dillingen a. d. Donau. Zu diesem Ereignis wurde die Jugendkapelle Donautaler ausgewählt, um die hohen Gäste in der Akademie für Lehrerfortbildung mit einem Standkonzert zu überraschen. Alfons Goppel lobte die jungen Musiker mit ihrem Dirigenten und war sehr begeistert von ihrem Können. Auf persönlichen Wunsch des Ministerpräsidenten wurde die Jugendkapelle gebeten, bei der politischen Großkundgebung im März 1978 im Kolpingsaal in Dillingen die musikalische Umrahmung zu übernehmen. Das Maximilianeum. Landesvater Alfons Goppel lud die „Donautaler“ zum Dank zu einem Besuch ins Maximilianeum nach München ein.
Auch im September 1978 bat MdL Otto Mayer die Donautaler im Namen von Franz Josef Strauß, den musikalischen Teil seiner Kundgebung in Lauingen zu übernehmen.


Gleichzeitig war ich auch noch Dirigent bei den „Holzhackerbuam“ aus Welden, mit denen ich 1979 auf Afrikatournee war.
1980 übernahm ich die musikalische Leitung der „Zusamtaler Musikanten“ in Buttenwiesen. Dort war ich dann 21 Jahre lang Dirigent. Aus dieser Zeit stammen auch die Kontakte zu „Kapfer & Kapfer“, bei denen ich auch schon mal mit meinem Saxophon auf deren CDs "gepresst" wurde.


Beim „Musikverein Staufen“ bildete ich ab 1980 Musikanten aus und dirigierte die Kapelle mehrere Jahre.

 


 1988 wurde ich dann Dirigent in Steinheim, meiner jetzigen Heimat. Bei den „Steinheimer Musikanten“ schwinge ich noch heute den Taktstock, was mir nach wie vor Spaß bereitet.

 

Meine Ehrenkarte des ASM.

Über die Jahre hinweg lernten bei mir Hunderte von Kindern und Jugendlichen das Musizieren mit den unterschiedlichsten Blasinstrumenten. In meinem kleinen Musikstudio unterrichte ich noch heute die Kids aus Steinheim, wobei ich ein besonderes Augenmerk auf die musikalische Früherziehung von Vorschulkindern lege.


Als ich 1965 im Krankenhaus in Giengen lag und nicht selbst Musik spielen konnte, brachten mir meine Eltern ein  Notenheft und einen Bleistift mit. So begann ich im Krankenhauszimmer, meine eigenen Musikstücke zu komponieren.  Bis heute habe ich unter dem Pseudonym „Joe Steinbeck“ unzählige Stücke komponiert, welche auch bei der GEMA gemeldet sind. Eines der erfolgreichsten Werke heißt z. B. „Augenblicke“. Mit den „Zusamtaler Musikanten“ wurde damals dieser Titel professionell auf Musikkassetten aufgenommen und vertrieben. Daher war „Augenblicke“ zu dieser Zeit auch im Radio zu hören.

 

Für meine „40jährige aktive Tätigkeit in der Pflege und Ausübung der Blasmusik“ wurde mir im Dezember 2000 vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund die Ehrenkarte überreicht.

 


Natürlich ist dies nur ein kleiner Abriss meiner musikalischen Kariere. Alles aufzuzählen, würde den Rahmen dieser kleinen Internetseite sprengen.

 


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